Aleksandra Dulkiewicz
Bürgermeister der Stadt Danzig
Biographie

Kommunalbeamter und Jurist, seit 2019 Bürgermeister von Danzig.

Sie schloss 1998 die 3. Allgemeine Oberschule in Danzig ab. Anschließend studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Danzig (2006) und der Universität Paris Lodron in Salzburg (2004–2005). Bereits in der Grundschule engagierte sie sich in der Schülervertretung.
Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Assistentin des Danziger Bürgermeisters Paweł Adamowicz (2006). Sie wirkte an den Vorbereitungen Danzigs auf die UEFA EURO 2012™ (2008–2009) mit und war am Aufbau des Europäischen Solidaritätszentrums (2009–2014) beteiligt.
Im März 2017 wurde sie zur stellvertretenden Bürgermeisterin für Wirtschaftspolitik gewählt. Ein Jahr später, bei den Kommunalwahlen, leitete sie das Wahlkampfteam von Paweł Adamowicz und wurde dabei vom Verein „Alles für Danzig“ unterstützt, den sie selbst gegründet hatte.
Nach dem Attentat auf Bürgermeister Paweł Adamowicz am 13. Januar 2019 übernahm sie kommissarisch die Aufgaben der Bürgermeisterin von Danzig. Am 11. März 2019 wurde Aleksandra Dulkiewicz nach ihrem Wahlsieg als Bürgermeisterin vereidigt und schrieb damit Geschichte als erste Frau in diesem Amt.
Sie ist Vizepräsidentin der Metropolregion Danzig-Gdynia-Sopot, Vorstandsmitglied der Stiftung des Verbandes Polnischer Metropolen und polnische Delegierte im Europäischen Ausschuss der Regionen, einem Beratungsgremium der EU.

Im Oktober 2019 nahm sie im Namen der Bevölkerung von Danzig den Prinzessin-von-Asturien-Preis, den spanischen Nobelpreis, in der Kategorie Harmonie entgegen. Die Jury würdigte, dass Danzigs Vergangenheit und Gegenwart von einem ausgeprägten Sinn für Solidarität, dem Einsatz für Freiheit und Menschenrechte sowie der Wahrung des Friedens geprägt sind.

Am 7. April 2024 wurde sie als Bürgermeisterin von Danzig wiedergewählt und gewann im ersten Wahlgang mit 57,95 % der Stimmen.

Sie zieht ihre Tochter Zosia (geboren 2008) alleine groß.

Dekorationen:

  • Stern der Erinnerung „Unabhängiges Polen 1918“ des Verbandes der Veteranen der Republik Polen und ehemaligen politischen Gefangenen
  • Abzeichen für herausragende Verdienste um den Verband der Veteranen der Republik Polen und ehemaligen politischen Gefangenen (2023)
  • Gedenkmedaille zum 95. Jahrestag der Gründung des Verbandes der Sibirischen Deportierten (2023)
  • Verdienstmedaille des Verbandes der Kriegsinvaliden der Republik Polen (2023)
  • Goldenes Kreuz zum 80. Jahrestag der Gründung der Heimatarmee (2022)
  • Gedenkmedaille in Anerkennung besonderer Verdienste um die Steigerung der Tradition und des Ansehens der 17. Feldflughafeneinheit (2022)
  • Gedenkabzeichen der 17. Feldflughafeneinheit (2021)
  • Nike-Gedenkmedaille für den Sieg – in Anerkennung besonderer Verdienste um Kriegsinvaliden, verliehen vom Verband der Kriegsinvaliden der Republik Polen (2021)
  • Päpstlicher Preis – „Dem Brückenbauer“ (2019)
  • Verdienstmedaille für das Nationale Zentrum für Tatarische Kultur der Republik Polen (2019)
  • Diamantenes Abzeichen des Obersten Rates der Handels- und Dienstleistungsverbände in Warschau (2019)
  • 100-jähriges Jubiläum des Verbandes der Behinderten der Republik Polen (2019)
  • Anstecknadel zum 75. Jahrestag des Polnischen Verbandes ehemaliger politischer Gefangener nationalsozialistischer Gefängnisse und Konzentrationslager
  • Dunkerque Grand Littoral Communauté Urbaine Patrice VERGRIETE Maire de Dunkerque Präsident der Communaute urbaine
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