Janusz Stellerschloss 1977 sein Studium der Mathematik, Physik und Chemie an der Universität Danzig mit dem Schwerpunkt Theoretische Physik ab. Anschließend war er am Institut für Strömungsmaschinen der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Danzig tätig, wo er 1984 promovierte. 2019 habilitierte er sich am Senat der Technischen Universität Breslau mit seiner Dissertation und einer Reihe von Artikeln zur Bewertung der Kavitationsbeständigkeit von Konstruktionswerkstoffen. Von 2008 bis 2018 leitete er die Abteilung Kavitation am Hydrodynamikzentrum des Instituts für Physikalische Wissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften (IMP PAN). Derzeit ist er am Zentrum für Thermische Energie desselben Instituts tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Phänomenen Kavitation und Kavitationserosion sowie auf Fragestellungen der Wasserkraft. In der Vergangenheit war er auch an Auslegungsberechnungen für Wasserturbinen und Energie- sowie Diagnosetests von hydraulischen Maschinen unter Labor- und Betriebsbedingungen beteiligt. Er ist Autor zahlreicher Gutachten sowie wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Arbeiten zu den genannten Themen.
Seit 2004 ist er Vorstandsmitglied der Hydropower Society und seit 2017 deren Präsident.
Er gehört dem Redaktionsbeirat der Vierteljahreszeitschrift „Energetyka Wodna“ an. Von 2004 bis 2014 war er Mitglied des Vorstands der European Small Hydropower Association (ESHA). Er leitete Teams bei IMP PAN und TEW bei der Umsetzung zahlreicher nationaler und europäischer Projekte zur Kavitation und zur Entwicklung der Wasserkraft (einschließlich der Rückgewinnung von in kommunalen Wasser- und Abwassersystemen dissipierter hydraulischer Energie).